WebdesignJan Kahmen7 min Lesezeit

Statische Websites: Die Vorteile im Überblick

Obwohl Anbieter wie WordPress mittlerweile als State of the Art gelten, gibt es mittlerweile einige bessere Alternativen. Eine solche ist die statische Homepage, die Ihnen zahlreiche Vorteile bietet.

Inhaltsverzeichnis

Beim Erstellen einer neuen Website stehen Ihnen verschiedene Technologien zur Verfügung. Obwohl Anbieter wie WordPress mittlerweile als State of the Art gelten, gibt es mittlerweile einige bessere Alternativen. Eine solche ist die statische Homepage, die Ihnen zahlreiche Vorteile bietet.

Statische Website vs. WordPress: Das sind die Unterschiede

Generell unterscheidet man zwischen einer dynamischen und einer statischen Internetseite. Eine statische Website basiert im Normalfall auf klassischem HTML und wird als Einheit auf einem Server abgelegt. Das bedeutet, dass Sie die statische Internetseite samt Text und Formatierung speichern. Aus technischer Sicht ist dieser Aufbau bestens für moderne Anforderungen geeignet, da selbst einfache Browser eine statische Homepage blitzschnell ausliefern.

Im Unterschied dazu gibt es die klassischen CMS-Systeme, zu denen auch WordPress und Co gehören. Es handelt sich dabei um eine dynamische Website, deren Inhalt auf Anforderung serverseitig zusammengebaut wird. Das funktioniert dadurch, dass beispielsweise die Layouts seitenübergreifend abgespeichert und die Texte On-Demand aus einer Datenbank abgerufen werden. Anders als die statische Website muss WordPress also einiges an Zeit investieren, um die im Browser angezeigte Seite zusammenzubauen.

Statisch statt dynamisch: Die Benefits statischer Webdesigns für SEO und SEA

Um eine statische Internetseite möglichst ansprechend gestalten zu können, sollten Sie am besten ein Expertenteam beauftragen. Ein professionelles Webdesign bietet Ihnen beispielsweise eine Webdesign-Agentur. Denn nur mit den notwendigen technischen Kenntnissen ist es möglich, eine gewinnbringende statische Website auch ohne WordPress umzusetzen. Ist dieses Vorhaben einmal realisiert, profitieren Sie von den Benefits, die Ihnen die statische Website verspricht:

  • Sie benötigen lediglich einen einfachen Webserver.einig

  • Angeforderte Inhalte werden sofort ausgeliefert und besonders schnell im Browser dargestellt. Lange Wartezeiten entfallen damit, wodurch wiederum die Zufriedenheit der Kunden steigt.

  • Die hohe Geschwindigkeit ist wiederum ein entscheidender Vorteil für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

  • Sicherheitslecks entfallen, sofern es sich um ein professionelles Webdesign handelt.

  • Probleme, die durch Google-Updates oder andere Trends entstehen, haben selten größere Auswirkungen auf statische Websites.

  • Zu prüfen, ob eine statische Website DSGVO-konform ist, ist - verglichen mit den dynamischen Modellen – relativ einfach. Der Grund dafür ist, dass es nicht immer offensichtlich ist, wie die gesammelten Daten gespeichert und eingesetzt werden. Insbesondere das Content Delivery Network stellt Website-Betreiber regelmäßig vor Herausforderungen hinsichtlich der DSGVO.

Wichtig: In Zusammenarbeit mit einer Webdesign-Agentur ist es auch möglich, komplexere dynamische Elemente zu integrieren. Dazu gehören vor allem Kontaktformulare und Kommentarfunktionen, die oftmals schwierig einzubauen sind.

Statische Website-Generatoren: Die Alternative zu WordPress, TYPO3 und Co.

Anspruchsvolles Webdesign gelingt auch mit einer statischen Website. Tatsächlich gibt es mittlerweile Generatoren, die grundsätzlich wie ein CMS, aber ohne PHP und Datenbank, funktionieren. Allerdings beschränken sich die Funktionen hier meist auf ein absolutes Minimum. Die folgenden Generatoren haben sich als Tools bei der Erstellung von statischen Websites bewährt:

  • Hugo

  • Jekyll

  • VuePress

  • Publii

  • Gatsby

  • Pelican

  • Metalsmith

Welches System sich am besten eignet, hängt dabei stets von Ihren individuellen Anforderungen ab. Diese sollten Sie vor Auswahl des Tools gründlich prüfen.

1) Hugo

Hugo basiert auf der Programmiersprache Go. Das Tool stammt ursprünglich von Google, hat aber dennoch nichts mit der Suchmaschine oder speziellen SEO-Tools zu tun. Was diesen Generator im Speziellen auszeichnet, ist, dass er sich für alle Arten von Websites eignet und selbst mit großen Projekten problemlos klarkommt.

2) Jekyll

Jekyll gehört zu den bekanntesten Generatoren für statische Websites und basiert auf Ruby. Um die eigentliche Website zu realisieren, verwendet der Generator CSS, HTML und Markdown. Jekyll bietet außerdem eine einfache Migration von WordPress oder anderen Systemen in die neue Umgebung.

3) VuePress

Bei VuePress handelt es sich um ein Open Source JavaScript Framework, basierend auf Vue.js. Erfahrungen mit HTML, CSS und JavaScript sind für die Nutzung dieses Generators zwingend erforderlich.

4) Publii

Anders als andere Anbieter bietet Publii eine grafische Oberfläche. Es handelt sich somit um ein CMS ohne PHP, das in puncto Design jedoch stark an WorPress erinnert.

5) Gatsby

Gatsby ist ein Generator, der mittels einer auf React.js basierenden Technologie funktioniert. Obwohl die finale Internetseite eine statische Website ist, bietet Gatsby alle Möglichkeiten eines klassischen CMS. Ein klarer Vorteil dabei ist, dass eine große Community hinter Gatsby steht. Deshalb findet man im Netz zahlreiche Erklärvideos, auf die die User bei Fragen oder Problemen zurückgreifen können.

6) Pelican

Auf den ersten Blick erscheint der Website-Generator Pelican eher veraltet. Er sieht weniger modern aus und scheint kaum Funktionalität zu bieten. Die Entwickler sind jedoch nach wie vor mit der Verbesserung von Pelican und dessen Weiterentwicklung beschäftigt. Es handelt sich um ein nützliches Tool, das gerade in puncto Google Lighthouse überzeugt. Dennoch kommt der Generator in SEO-Agenturen nur selten zum Einsatz, da er sich vor allem für kleine Projekte eignet.

7) Metalsmith

Auch Metalsmith eignet sich zum Generieren statischer Websites. Metalsmith ist weitaus mehr als ein Framework, da es sich via Plug-ins betreiben lässt, was das Tool ausgesprochen alltagstauglich macht. Die Einarbeitung funktioniert am besten über die vorhandenen Tutorials und Erklärvideos, ist jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden.

Zwar ist das Aufsetzen einer statischen Website prinzipiell auch in Eigenregie möglich, jedoch ist es in den meisten Fällen ratsam, eine Webdesign-Agentur mit zu beauftragen. Denn Agenturen verfügen nicht nur über das nötige technische Know-How, sondern können ebenfalls sicherstellen, dass Ihre Website den aktuellen Datenschutzbestimmungen entspricht. Mit unserer langjährigen Expertise stehen wir von Pulso Media Ihnen gerne als Ansprechpartner für den Raum Dortmund zur Verfügung.

Fazit: Darum kann es sich lohnen, auf statische Websites zu setzen

Eine statische Website überzeugt nicht nur wegen des verbesserten Google Lighthouse Scores. In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen aufgrund der übergreifenden Plattformnutzung stark gestiegen. Gleichzeitig nutzen immer mehr Anwender vorzugsweise mobile Plattformen. Dadurch sind das Datenvolumen und die Geschwindigkeit noch stärker in den Fokus gerückt. Deshalb entscheiden sich viele Entwickler mittlerweile für die statische Website, nicht für WordPress.

Vom standardmäßigen CMS abzuweichen, ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Denn die statische Website erleichtert zudem die Synchronisation mit einem Content Delivery Network. Dank der fehlenden Abhängigkeiten im Backend ist zudem ein Plus an Sicherheit garantiert. Natürlich sollten die Softwareentwickler den Faktor Sicherheit nicht außer Acht lassen. Insbesondere die schnelle Darstellung der angeforderten Inhalte spricht für die statische Website. Da für eine professionelle Gestaltung jedoch einige Programmierkenntnisse notwendig sind, ist die Zusammenarbeit mit einer Agentur fast immer von Vorteil.

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