WebdesignJan Kahmen9 min Lesezeit

Was ist ein Content Delivery Network (CDN)?

CDN als Abkürzung steht für Content Delivery Networks. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an Servern, die in geografisch verteilten Gruppen organisiert sind.

Inhaltsverzeichnis

Content Delivery Network: Definition

CDN als Abkürzung steht für Content Delivery Networks. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an Servern, die in geografisch verteilten Gruppen organisiert sind. Durch ihre enge Zusammenarbeit wird es möglich, Inhalte für die Website schneller und zuverlässiger bereitzustellen.
Bei diesen Internetinhalten kann es sich um JavaScript-Dateien, ganze HTML-Seiten, Videos, Bilder oder Stylesheets handeln. Grundsätzlich gibt es kaum eine Beschränkung für die CDNs. Aus diesem Grund nimmt ihre Beliebtheit immer weiter zu: Vor allem große Websites wie Amazon, Facebook und Netflix setzen bereits auf diese Technologie. Werden die CDNs richtig konfiguriert, schützen sie gleichzeitig vor gefährlichen DDoS-Angriffen und verstärken damit den Sicherheitsaspekt.

Wer benötigt Content Delivery Networks?

Unternehmen, die einen hohen Traffic oder internationale Nutzer verzeichnen, profitieren vom Einsatz von CDNs. Insbesondere die Anfrage an Daten aus unterschiedlichen Regionen kann eine Website schnell an ihre Grenzen bringen. Das liegt daran, dass die Daten über mehrere Knotenpunkte hinweg an ihr Ziel zu transportieren sind. Dieser Umstand äußert sich in einer langen Ladezeit der Internetseite. Ladezeiten zu minimieren und dadurch die Usability der Seite zu erhöhen ist allerdings sehr wichtig. Dabei helfen die Content Delivery networks und optimieren den Ablauf der Übertragung.

  • Online-Händler steigern ihre Conversion Rate durch schnellere Ladezeiten.
  • Behörden profitieren von der hohen Verfügbarkeit und können ihrer Informationspflicht durchgängig nachkommen.
  • Softwareanbieter können ihre Downloads und Updates zuverlässig bereitstellen. Streaming-Dienste sorgen für eine verlässliche und schnelle Auslieferung ihrer digitalen Inhalte.

So funktioniert ein Content Delivery Network

Content Delivery Networks bestehen aus verbundenen Servern. Sie sind darauf ausgelegt, Inhalte schnell, zuverlässig, sicher und kostengünstig bereitzustellen. Ein wichtiger Aspekt sind die Austauschpunkte zwischen den einzelnen Netzwerken, die zu einer verbesserten Konnektivität und Geschwindigkeit beitragen.
Solche Internet-Knotenpunkte sind die Hauptstandorte verschiedener Internet-Provider. Von hier aus lässt sich der Traffic auf unterschiedliche Netzwerke übertragen. Besteht eine Verbindung zu solchen Punkten, können die Anbieter die Hochgeschwindigkeits-Datenübermittlung sicherstellen. Dadurch lassen sich Kosten einsparen und die Geschwindigkeit der Datenübertragung erhöhen.
Zusätzlich konzentrieren sich CDN Server auf verschiedene Optimierungen der Übertragung zwischen dem Client und dem Server. Sind die Rechenzentren strategisch platziert, erhöht sich zudem die Sicherheit, da sich Störungen und eine Überlastung vorbeugen lassen.
Vor- und Nachteile eines CDNs
Der Einsatz von Content Delivery Networks bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Wie in jedem Bereich ist es deshalb wichtig, sich zuvor mit diesen Punkten auseinanderzusetzen. Nur so lässt sich herausfinden, ob sich die Unternehmensziele mit dem Vorhaben umsetzen lassen.
Vorteile:

  • Bessere Ladezeiten und eine hohe Stabilität.
  • Die Kosten für das eigene Hosting werden reduziert.
  • Umfangreiche Analysemöglichkeiten.

Nachteile:

  • Die Einrichtung wie auch der Betrieb gehen mit einem hohen Aufwand einher.
  • Verfügt der Anbieter über keine Sicherheitsvorkehrungen, kann es zu Vorfällen kommen.
  • Man gibt die Kontrolle über die Daten an einen externen Serviceanbieter ab.

Die Problematik mit dynamischen Inhalten

Dynamische Inhalte sind im Content Marketing ein beliebtes Element. Ob es sich dabei um Warenkörbe oder Newsticker handelt, ist zweitrangig. Allerdings lassen sich solche Inhalte nicht auf dem Cache-Server speichern. Der Grund dafür ist, dass jeder User einen individuellen Internetinhalt erhält. Genau deshalb eignet sich solcher Content grundsätzlich nicht für das Content Delivery Network. Trotzdem haben die meisten Anbieter einen Workaround implementiert, um dennoch für eine beschleunigte Datenübertragung zu sorgen.
Den passenden CDN Anbieter wählen
Unternehmen, die sich für CDNs interessieren, sehen sich zunächst einem großen Angebot gegenüber. Obwohl die meisten Serviceangebote auf den ersten Blick reizvoll erscheinen, gilt es einige Aspekte zu beachten:

  • Traffic Management: Für das globale Traffic Management sollte eine effiziente Lastverteilung sichergestellt sein. Deshalb bieten viele Provider ein Origin Shield sowie zusätzliche Caching Ebenen an.
  • Geografische Eigenschaften: Unternehmen müssen zunächst prüfen, ob die Anbieter global agieren beziehungsweise in den relevanten Regionen aktiv sind. Dabei sollte stets die DSGVO-Compliance berücksichtigt werden, um eine datenkonforme Datenspeicherung zu gewährleisten.
  • Netzwerksicherheit: Besonders wichtig ist, dass ein zusätzlicher Service für die Netzwerksicherheit vorhanden ist. Solche Services schützen beispielsweise vor Distributed Denial of Service Angriffen. Ebenfalls wichtig ist ein sicheres Bot Management.

Das kostet ein gutes CDN

Die Kosten für gute Content Delivery Networkss können je nach CDN Anbieter stark voneinander abweichen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Kosten mit der Größe der Bandbreite steigen. Tatsächlich gibt es einige kostenfreie Lösungen, die sich allerdings nicht für umfangreiche Webanwendungen eignen.

Das gibt es außerdem zu wissen

CDNs sind eine zentrale Technologie für den beschleunigten Traffic. Wichtig bei der Auswahl von einem CDN Anbieter ist, dass er über eine ausreichende Expertise im Bereich IT-Security verfügt. Schließlich handelt es sich bei diesen Systemen um ein zentrales Element für den Erfolg des Unternehmens.

So verbessert das Content Delivery Network die Ladezeiten einer Website

Wichtige Kennzahlen zur Page Experience lassen sich über Google Web Vitals direkt einsehen. Um diese und andere Erfahrungen zu optimieren, wird viel Wert auf SEO, Content Marketing und Page Speed gelegt. Ein gesundes und durchdachtes Design ist dabei genauso wichtig wie weitere technische Grundlagen. Eine solche Basis ist das Content Network. Das Content Delivery Network trägt also maßgeblich zu einer Reduktion der Ladezeiten einer Website bei.
Die Grundlage für ein solches Content Network ist die gezielte Lastenverteilung. Um für eine optimale Performance zu sorgen, sind CDN Solutions global verteilt und bieten den Benutzern umfangreiche Ressourcen. Eine Kombination aus CDN und CMS bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich: Durch die geografische Verteilung der Server können User schneller auf sämtliche Daten zugreifen. Die Besonderheiten dieser Verbindung aus CDN und CMS lassen sich hervorragend in den Google Web Vitals einsehen.

So bleibt eine Website mit dem CDN immer online

Neben einer durchdachten SEO und einem guten Page Speed beeinflusst ein weiterer wesentlicher Faktor den Erfolg einer Website: Ihre Verfügbarkeit. Es handelt sich dabei um eine kritische Komponente, die durch unterschiedliche Aspekte beeinträchtigt sein kann. Dazu gehören sowohl Hardwarefehler als auch Traffic-Spitzen oder gar Cyber-Attacken. Anders als ein normaler Webserver sorgt der CDN Server dafür, dass die Seite stets verfügbar ist. Das Ergebnis ist, dass sich potenzielle Ausfallzeiten vermeiden lassen.
Die Grundlage dafür ist eine optimale Lastverteilung. Durch den gleichmäßig verteilten Netzwerkverkehr ist es einfacher, den Datenverkehr zu skalieren.
Das Content Delivery Network und Sicherheit
In puncto Datensicherheit hat das Content Delivery Network einiges zu bieten: Datensicherheit ist ein grundlegender und wesentlicher Bestandteil dieser Technologie. Geschützt wird die Website durch aktuelle TLS/SSL-Zertifikate. Diese tragen zu einem hohen Standard an Authentifizierung, Integrität und Verschlüsselung bei.

Fazit - ein CDN kann sich lohnen

Wer eine traffic-starke Website betreibt, profitiert davon, CDN Solutions einzusetzen. Sie verteilen die Last des Traffics hervorragend. Insbesondere dann, wenn es darum geht große Datenmengen zu übertragen, sind sie die ideale Lösung. Schließlich können viele Bilder oder Videos die Website andernfalls langsam und träge machen. Zusätzlich profitieren Websites, die von vielen Ländern aus zugreifbar ist, von diesem Ansatz im Webdesign. Das hat einen einfachen Grund: Die Daten lassen sich direkt vom nächstgelegenen Server aus bereitstellen.

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